Aktivismus · 1 min read · Dec 25, 2025
Anonymer Start #OpJustina zur Unterstützung von Justina Pelletier, damit sie zu ihren Eltern zurückkehrt

Internet-Hacktivisten Anonymous haben gestern eine Kampagne #OpJustina gegen den Bundesstaat Massachusetts, Richter Joseph H. Johnston und Dr. Alice W. Newton angekündigt, die dafür verantwortlich sind, Justina von ihren Eltern fernzuhalten. Sie haben bereits die Adresse und Telefonnummern des Richters und des Arztes sowie des Krankenhauses online veröffentlicht und vor weiteren Angriffen auf die Behörden gewarnt, die ihrer Meinung nach sie illegal festhalten und von ihren Eltern fernhalten.

Laut The Blaze, einer amerikanischen Zeitung, hat Richter Johnston erneut die Entscheidung in dem Fall verzögert, was zu weiterem staatlichen Schutz für Justina führt. Nun wird die Entscheidung erst am nächsten Freitag getroffen. Das Problem trat vor 13 Monaten auf. Justina wurde vor mehreren Jahren von einem Arzt am Tufts Medical Center mit einer mitochondrialen Erkrankung diagnostiziert. Sie wurde wegen dieser Krankheit behandelt. Das Boston Children’s Hospital hingegen stellte eine andere Medikation für Justina auf. Anfang 2013, als Justina an Grippe litt, war das Boston Children’s Hospital anderer Meinung als Justinas Eltern Lou und Linda Pelletier und behauptete, sie leide an einer somatoformen Störung. Justinas Eltern waren mit dieser Behandlungsweise nicht einverstanden und sagten, dass sie Justina zurück zu Tufts bringen würden.
Das BCH erhob jedoch Gegenanschuldigungen gegen Justinas Eltern wegen medizinischem Kindesmissbrauch und reichte eine Klage gegen sie ein. Der Richter entschied, dass das BCF recht hatte und übertrug das Sorgerecht für Justina an das Massachusetts Department of Children and Families. Das DCF hat Justina seit dem 14. Februar 2013 in Obhut und ihre Eltern müssen für jede Anhörung vor Gericht rennen, anstatt bei ihrem Kind zu sein. Ihnen sind nur 20 Minuten Besuchszeit pro Tag erlaubt.
Richter Joseph Johnston hatte während einer Anhörung am Montag versprochen, bis Ende der Woche zu entscheiden, und es wurde keine Erklärung für die Verzögerung gegeben. Anonymous hat nun im Namen von Justinas Eltern die Initiative für ihre Freilassung in deren Obhut ergriffen. Anonymous behauptet auf ihrem Pastebin, dass sie „neben der physischen und psychischen Folter durch dieses korrupte System nur dafür festgehalten wird, dass sie krank ist.“
Quelle: Boston Globe
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