Befehle · 2 min read · Jan 11, 2026

Linux znew Befehl Tutorial für Anfänger (mit Beispielen)

Wusstest du, dass Linux eine Möglichkeit bietet, .Z-Dateien in .gz-Dateien neu zu komprimieren? Ja, der znew-Befehl ermöglicht dir dies. In diesem Tutorial werden wir die Grundlagen dieses Befehlszeilenwerkzeugs anhand einiger leicht verständlicher Beispiele besprechen. Aber bevor wir das tun, ist es erwähnenswert, dass alle hier gezeigten Beispiele auf einem Ubuntu 18.04 LTS-Rechner getestet wurden.

Linux znew Befehl

Wie bereits oben erwähnt, ermöglicht der znew-Befehl in Linux die Konvertierung von .Z-Dateien in .gz-Typen, indem sie neu komprimiert werden. Folgendes ist die Syntax:

znew [ -ftv9PK] [ name.Z ...  ]

Und hier ist, was die Man-Seite über diesen Befehl sagt:

Znew recompresses  files from .Z (compress) format to .gz (gzip) format.    
  
If you want to recompress a file already in gzip format, rename the file to force a .Z extension   
dthen apply znew.

Folgend sind einige Beispiele im Q&A-Stil, die dir eine bessere Vorstellung davon geben sollten, wie der znew-Befehl funktioniert.

Q1. Wie verwendet man den znew-Befehl?

Es ist ziemlich einfach - gib einfach den Namen der .Z-Datei als Eingabe an. Hier ist ein Beispiel:

znew files2.Z

Dieser Befehl erzeugt ‘files2.gz’ als Ausgabe und entfernt dabei die ursprüngliche .Z-Datei.

Q2. Was ist, wenn eine .gz-Datei mit demselben Namen bereits existiert?

Wenn bereits eine .gz-Datei mit demselben Namen in deinem aktuellen Arbeitsverzeichnis existiert, wird der znew-Befehl um Bestätigung bitten, ob du sie überschreiben möchtest oder nicht.

Zum Beispiel, in meinem Fall, der folgende Befehl:

znew files2.Z

produzierte die folgende Bestätigungsaufforderung:

gzip: files2.gz existiert bereits; möchtest du überschreiben (y oder n)?

Du kannst ‘y’ drücken, wenn du fortfahren möchtest, andernfalls drücke ‘n’. Alternativ kannst du auch die -f-Befehlszeilenoption verwenden, um die Rekompression von .Z in .gz-Format zu erzwingen, wenn bereits eine .gz-Datei existiert.

Q3. Wie lässt sich znew dazu bringen, Details in der Ausgabe anzuzeigen?

Die -v-Befehlszeilenoption ermöglicht es znew, Details wie den Namen und die prozentuale Reduzierung für jede komprimierte Datei anzuzeigen. Hier ist ein Beispiel:

Q4. Was sind andere nützliche znew-Optionen?

Es gibt einige. Wie -t testet die neuen Dateien, bevor die Originals gelöscht werden, -9 stellt sicher, dass das Tool die langsamste Komprimierungsmethode (optimale Komprimierung) verwendet, und -P stellt sicher, dass znew Rohre für die Konvertierung verwendet, um den Speicherplatzbedarf zu reduzieren.

Folgend ist die vollständige Liste der Optionen, die znew bietet:

       -f     Erzwinge die Rekompression von .Z in .gz-Format, selbst wenn bereits eine .gz-Datei existiert.  
  
       -t     Testet die neuen Dateien, bevor die Originals gelöscht werden.  
  
       -v     Ausführlich. Zeigt den Namen und die prozentuale Reduzierung für jede komprimierte Datei an.  
  
       -9     Verwende die langsamste Komprimierungsmethode (optimale Komprimierung).  
  
       -P     Verwende Rohre für die Konvertierung, um den Speicherplatzbedarf zu reduzieren.  
  
       -K     Behalte eine .Z-Datei, wenn sie kleiner ist als die .gz-Datei; impliziert -t.

Fazit

Wenn deine Arbeit das Komprimieren und Dekomprimieren von Dateien über die Linux-Befehlszeile umfasst, könnte der znew-Befehl nützlich für dich sein. In diesem Tutorial haben wir einige wichtige Optionen besprochen, die znew bietet. Für weitere Informationen besuche die Man-Seite des Tools.

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