Cybersecurity · 1 min read · Oct 27, 2025
LockBit-Ransomware hält 33 TB Daten der US-Notenbank als Geisel

Die berüchtigte Ransomware-Gruppe LockBit 3.0 hat eingeräumt, dass sie in das Federal Reserve System, das zentrale Bankensystem der Vereinigten Staaten von Amerika, eingedrungen ist und 33 TB sensibler Daten gestohlen hat, die die Bankgeheimnisse der Amerikaner enthalten.
Die Ankündigung wurde am 23. Juni 2024 um 20:27 UTC auf Twitter gemacht.
Die Gruppe behauptete, dass sie das Federal Reserve System (federalreserve.gov) auf die Liste der Opfer auf ihrer Tor-Datenleckseite gesetzt hat.
Sie hat auch gedroht, die gestohlenen Daten am 25. Juni 2024 um 20:27:10 UTC zu veröffentlichen, wenn ihre Lösegeldforderungen nicht erfüllt werden.
Allerdings hat die LockBit 3.0-Gruppe keine Proben der gestohlenen Daten auf der Seite veröffentlicht.
„Die Bundesbank ist der Begriff für die Art und Weise, wie die Federal Reserve der Vereinigten Staaten ihr Geld verteilt. Die Reserve betreibt zwölf Bankbezirke im ganzen Land, die die Geldverteilung innerhalb ihrer jeweiligen Bezirke überwachen. Die zwölf Städte, in denen sich die Reservebanken befinden, sind Boston, New York City, Philadelphia, Richmond, Atlanta, Dallas, Saint Louis, Cleveland, Chicago, Minneapolis, Kansas City und San Francisco“, heißt es in der Ankündigung, die von der LockBit 3.0-Gruppe auf ihrer Leckseite veröffentlicht wurde.
„33 Terabyte saftiger Bankinformationen, die die Bankgeheimnisse der Amerikaner enthalten.
Sie sollten innerhalb von 48 Stunden einen anderen Verhandler einstellen und diesen klinischen Idioten feuern, der die Bankgeheimnisse der Amerikaner auf 50.000 Dollar schätzt.“
Kein Beweis, also wahrscheinlich nur Dampf ablassen. — Dominic Alvieri (@AlvieriD) 23. Juni 2024
Die obigen Aussagen der LockBit 3.0-Gruppe deuten darauf hin, dass Verhandlungen zwischen der Ransomware-Gruppe und der US-Notenbank im Gange sind.
Letztere hat sogar Unzufriedenheit mit dem aktuellen Verhandler geäußert, der die Lösegeldverhandlungen führt, und um einen anderen Verhandler gebeten.
Die gestohlenen Daten, falls verifiziert, könnten schwerwiegende Folgen für die Finanz- und Regierungssektoren haben und wären damit einer der bedeutendsten Verstöße gegen Finanzdaten in der Geschichte.
Während viele Experten die Erklärung der LockBit 3.0-Ransomware-Gruppe als Gimmick zur Aufmerksamkeitserregung betrachten, hat die US-Notenbank bisher noch nicht zu der Situation Stellung genommen.
Bleiben Sie dran für weitere Updates, da dies eine sich entwickelnde Geschichte ist!
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