Webserver · 4 min read · Sep 15, 2025
mod_gzip - komprimierte Inhalte vom Apache-Webserver bereitstellen - Seite 3
Autor: Michael Schröpl
| Netscape 3 | Netscape 4 | Netscape 6 & 7 und Mozilla | Adobe Acrobat |
| Microsoft Internet Explorer | Lynx | Opera bis Version 4 | Opera Version 5 und höher |
Netscape und Mozilla
Netscape Navigator 3
Dieser Browser verwendet HTTP/1.0. Er sendet keinen Accept-Encoding-Header und fordert somit keine komprimierten Inhalte von einem Server an.
Der Browser unterstützt noch nicht die Verarbeitung von komprimierten Seiteninhalten. Wenn er gzip-komprimierte Inhalte erhält, erkennt er, dass es eine ihm unbekannte Kodierung gzip gibt (und zeigt dem Benutzer eine entsprechende Nachricht an), aber danach zeigt er den komprimierten Seiteninhalt innerhalb des Browserfensters an. Das bedingungslose Bereitstellen von komprimierten Inhalten (wie in statisch vorkomprimierten Dokumenten) ist für diesen Browser nicht geeignet.
Ein Webserver, der den Accept-Encoding-Header korrekt auswertet, kann dem Browser verwendbare, unkomprimierte Daten bereitstellen.
Netscape Communicator 4
Dieser Browser verwendet HTTP/1.0. Ab Version 4.06 sendet er den Header Accept-Encoding: gzip.
Dennoch enthält die Implementierung der Verarbeitung von komprimierten Inhalten eine Reihe von schlechten Fehlern:
- In vielen 4.x-Versionen werden Cascading Style Sheets, die aus einer separaten Datei über das HTML-Tag
Dateiname “ />
nicht dekomprimiert und somit nicht ausgewertet. - In vielen 4.x-Versionen wird JavaScript-Code, der aus einer separaten Datei über das HTML-Tag