Selfies · 3 min read · Feb 13, 2026
Sich selbst zu fotografieren kann... tödlich sein: Sieben tödliche Fakten über Selfies
Das erste Selfie könnte bereits 1839 aufgenommen worden sein, als der Amateurchemiker und Fotografie-Enthusiast Robert Cornelius ein Bild von sich selbst mit seiner Kamera machte (er stellte sie hinten im Familiengeschäft auf, entfernte die Objektivkappe, lief vor den Rahmen, saß eine Minute lang und schloss dann die Objektivkappe – SO viele Komplikationen!), aber das Selfie-Phänomen ergriff die Welt, seit digitale Kameras 2004 eingeführt wurden. Und der #selfie-Tag ist viral geworden, seit Smartphones in unser Leben traten, insbesondere das iPhone 4 mit seiner Frontkamera im Jahr 2010 – so sehr, dass 2013 “Selfie” von den Oxford Dictionaries zum Wort des Jahres erklärt wurde.

Während die meisten Kommentare zur Popularität von Selfies sich um die Auswirkungen auf die Denkweise der Menschen drehten, hat eine globale Studie von 2018 der US National Library of Medicine eine ganz neue Dimension hinzugefügt. Die Studie, vielleicht die erste ihrer Art, verfolgt selfiebezogene Todesfälle von Oktober 2011 bis November 2017 und berichtet von 259 Todesfällen bei 137 Vorfällen. Hier sind einige wichtige Zahlen und Fakten aus dem Bericht.
1. Selfies können tödlich sein
Im Jahr 2011 wurden 3 selfiebezogene Todesfälle gemeldet; 2 im Jahr 2013; 13 im Jahr 2014; 50 im Jahr 2015; 98 und 93 im Jahr 2016 und 2017. Offensichtlich steigt die Zahl der selfiebezogenen Todesfälle, und laut dem Bericht ist diese Zahl unterberichtet, da Menschen Todesfälle oder Unfälle oft nicht mit Selfies in Verbindung bringen.
2. Erste “Selfie-Todesfall”-Suche
Die Google-Suchmaschine erhielt im Januar 2014 ihre erste Anfrage nach “Selfie-Todesfällen”, als ein Bürger aus dem Libanon nach einem Selbstporträt von einem Autobombenanschlag getötet wurde und damit tragisch viral wurde.
3. Selfie-Todesfälle – riskant vs. nicht riskant
Der Bericht klassifiziert die Gründe für Selfie-Todesfälle in riskantes und nicht riskantes Verhalten. Riskant wird definiert als wenn eine Person ein Risiko eingeht, um ein Selfie zu machen. Zum Beispiel sagt der Bericht, dass der Tod durch Sturz vom Rand einer rutschigen Klippe riskant ist, während der Tod durch Ertrinken, nachdem man von einer Welle auf ruhiger See getroffen wurde, nicht riskant ist. Wie offensichtlich werden kann, verursachte riskantes Verhalten mehr Todesfälle als nicht riskantes Verhalten.
4. Männer sterben mehr als Frauen durch Selfies
Der Bericht stellt fest, dass Frauen mehr Selfies machen als Männer. Dennoch treten Selfie-Todesfälle häufiger bei Männern auf als bei Frauen. Die Studie besagt, dass etwa 72 Prozent der Todesfälle Männer waren. Es gab mehr Todesfälle aufgrund riskanten Verhaltens, und vielleicht ist das der Grund, warum mehr Männer als Frauen starben.
5. Ursachen von Todesfällen?

Die Hauptursachen für den Tod beim Fotografieren von sich selbst (mit einer Kamera) sind
- Ertrinken – von Wellen an einem Strand mitgerissen werden, umkippende Boote beim Rudern, zum Ufer gehen, ohne schwimmen zu können, Warnungen ignorieren
- Transport – Unfälle, die durch Posieren vor einem fahrenden Zug verursacht wurden. Seufz.
- Sturz von einer Klippe – Menschen wollen ein Selfie von der Spitze einer Klippe mit der weiten Landschaft hinter sich machen. Es ist zweifellos eine großartige Fotomöglichkeit, aber nichts ist mehr wert als dein Leben.
Andere Gründe umfassten Feuer, Schusswaffen, Tiere und Elektrizität.
6. Indien an der Spitze

Der Bericht besagt, dass Indien die höchste Zahl an selfiebezogenen Todesfällen hat. Ein Grund, der für einen so hohen Anteil verantwortlich ist, ist, dass die größte junge (Alter ≤30 Jahre) Bevölkerung der Welt in Indien lebt. Und dies ist die Altersgruppe, die die höchste Zahl an Todesfällen durch Selfies hat.
7. Maßnahmen zur Reduzierung von “Selfie-Todesfällen”
Wie ernst die Behörden das Phänomen “Selfies sind gefährlich” nehmen, lässt sich an der Einführung von “No-Selfie”-Zonen an den Stränden von Goa und Mumbai in Indien ablesen. “Sichere Selfie-Spots” wurden auch an einem beliebten Touristenziel, dem Mount Merapi in Indonesien, markiert. Russland hat ebenfalls Schilder und Slogans, die Nutzer auffordern, in besonders riskanten Situationen keine Selfies zu machen, die das Leben gefährden könnten. Mit Daten von Standortdiensten und der Identifizierung eines riskanten Standorts arbeitet eine Gruppe von Wissenschaftlern an der Entwicklung einer Anwendung, die in der Lage sein wird, zu erkennen, wann jemand in einer gefährlichen Situation ein Selfie macht, und ihn oder sie somit auf das mögliche Lebensrisiko aufmerksam zu machen. Das ist jetzt KI.
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