Server Setup · 3 min read · Nov 06, 2025

Der perfekte Server - Fedora 15 x86_64 [ISPConfig 2]

Der perfekte Server - Fedora 15 x86_64 [ISPConfig 2]

Version 1.0
Autor: Falko Timme
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Dies ist eine detaillierte Beschreibung, wie man einen Fedora 15 Server einrichtet, der alle von ISPs und Hostern benötigten Dienste anbietet: Apache-Webserver (SSL-fähig) mit PHP5/Ruby/Python, Postfix-Mailserver mit SMTP-AUTH und TLS, BIND-DNS-Server, Proftpd-FTP-Server, MySQL-Server, Dovecot POP3/IMAP, Quota, Firewall usw.
Dieses Tutorial ist für die 64-Bit-Version von Fedora 15 geschrieben, sollte aber auch für die 32-Bit-Version mit sehr wenigen Modifikationen gelten.
Am Ende solltest du ein System haben, das zuverlässig funktioniert, und wenn du möchtest, kannst du das kostenlose Webhosting-Control-Panel ISPConfig installieren (d.h. ISPConfig läuft sofort darauf).

Ich werde die folgende Software verwenden:

  • Webserver: Apache 2.2.17
  • PHP 5.3.6
  • Ruby
  • Python
  • Datenbankserver: MySQL 5.5.12
  • Mailserver: Postfix
  • DNS-Server: BIND9 (chrooted)
  • FTP-Server: proftpd
  • POP3/IMAP-Server: Dovecot
  • Webalizer für Website-Statistiken

Bitte beachte, dass dieses Setup nicht für ISPConfig 3 funktioniert! Es ist nur für ISPConfig 2 gültig!

Ich möchte zuerst sagen, dass dies nicht der einzige Weg ist, ein solches System einzurichten. Es gibt viele Möglichkeiten, dieses Ziel zu erreichen, aber dies ist der Weg, den ich wähle. Ich gebe keine Garantie, dass dies bei dir funktioniert!

1 Anforderungen

Um ein solches System zu installieren, benötigst du Folgendes:

2 Vorbemerkung

In diesem Tutorial verwende ich den Hostnamen server1.example.com mit der IP-Adresse 192.168.0.100 und dem Gateway 192.168.0.1. Diese Einstellungen können bei dir abweichen, also musst du sie gegebenenfalls anpassen.

Bitte stelle sicher, dass das System, das du aktualisieren möchtest, mehr als 600 MB RAM hat - andernfalls könnte das System beim Booten mit folgender Nachricht hängen bleiben:

Versuche, das rootfs-Image als initramfs zu entpacken...

3 Installiere das Basissystem

Boote von deiner Fedora 15 DVD. Wähle “Ein neues System installieren oder ein bestehendes System aktualisieren”:

Es kann lange dauern, die Installationsmedien zu testen, daher überspringen wir diesen Test hier:

Wähle als nächstes deine Sprache:

Wähle dein Tastaturlayout:

Ich gehe davon aus, dass du eine lokal angeschlossene Festplatte verwendest, also solltest du hier “Basis-Speichergeräte” auswählen:

Da wir eine frische Fedora-Installation wollen, klicke als nächstes auf die Schaltfläche “Ja, alle Daten verwerfen”:

Gib den Hostnamen des Servers ein:

Wähle deine Zeitzone:

Vergib ein Passwort für root:

Als nächstes machen wir die Partitionierung. Wähle “Vorhandenes Linux-System(e) ersetzen”. Dies gibt dir eine kleine /boot-Partition und eine große /-Partition, was für unsere Zwecke in Ordnung ist:

Wähle “Änderungen auf die Festplatte schreiben”:

Die Festplatte wird formatiert:

Jetzt wählen wir die Software aus, die wir installieren möchten. Deaktiviere “Grafische Desktop” und aktiviere stattdessen “Webserver”. Wähle dann “Jetzt anpassen”. Danach wähle die zusätzlichen Repositories Fedora 15 - x86_64 und Fedora 15 - x86_64 - Updates (wenn du auf einem i686-System bist, heißen die Namen wahrscheinlich Fedora 15 - i686 und Fedora 15 - i686 - Updates):

Da die letzten beiden Repositories eine Internetverbindung benötigen, erscheint ein neues Fenster, in dem du deine Netzwerkkarte konfigurieren musst. Wähle deine Netzwerkkarte aus und klicke auf OK:

Gehe zum Tab “Verdrahtet”, wähle die Netzwerkschnittstelle aus (bitte beachte, dass Fedora 15 BIOS-Namen für Geräte verwendet, weshalb deine Netzwerkkarte wie p3p1 anstelle von eth0 benannt ist - wir werden das später ändern; weitere Informationen dazu findest du unter http://fedoraproject.org/wiki/Features/ConsistentNetworkDeviceNaming) und klicke auf “Bearbeiten…”:

Aktiviere das Kontrollkästchen “Automatisch verbinden” und gehe zum Tab “IPv4-Einstellungen” und wähle “Manuell” im Dropdown-Menü “Methode”. Gib ein, zwei oder drei Nameserver (durch Komma getrennt) im Feld “DNS-Server” ein (z.B. 8.8.8.8,8.8.4.4), klicke dann auf die Schaltfläche “Hinzufügen” neben dem Bereich “Adressen”:

Gib deiner Netzwerkkarte jetzt eine statische IP-Adresse und Subnetzmaske (in diesem Tutorial verwende ich die IP-Adresse 192.168.0.100 und die Subnetzmaske 255.255.255.0 zu Demonstrationszwecken; wenn du dir über die richtigen Werte unsicher bist, könnte http://www.subnetmask.info dir helfen). Fülle auch dein Gateway aus (z.B. 192.168.0.1) und klicke auf die Schaltfläche “Speichern…”:

Klicke als nächstes auf “Schließen” im Fenster “Netzwerkverbindungen”:

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