Roboter Technologie · 1 min read · Dec 13, 2025

Dieser realistische Roboter-Kind kann Schmerz 'fühlen'

Wenn Sie denken, dass Roboter keinen Schmerz empfinden, sollten Sie vielleicht zweimal darüber nachdenken, da japanische Wissenschaftler von der Universität Osaka einen entsprechend gruseligen Roboter-Kind entwickelt haben, das in der Lage ist, Schmerz zu fühlen.

Der hochrealistisch aussehende Roboter-Kind namens „Affetto“, der erstmals 2011 vorgestellt wurde, wurde nun mit einer künstlichen synthetischen Haut ausgestattet, die es ihm ermöglicht, Veränderungen im Druck zu erkennen. Er kann zwischen einer leichten Berührung und einem harten Schlag unterscheiden.

Das Team hinter dem Roboter sagte, dass dies den Robotern helfen würde, emotionalen und physischen Schmerz wie Menschen zu verstehen.

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Die Gruppe von Wissenschaftlern der Universität Osaka, geleitet von Professor Minoru Asada, erklärte: „Ingenieure und Materialwissenschaftler haben einen neuen taktilen Sensor entwickelt und ihn an einem Kinderroboter namens Affetto befestigt, der ein realistisches Gesicht und ein Körperskelett hat, das mit künstlicher Haut bedeckt ist.

„Affetto kann weiche und harte Berührungen aus den erkannten Signalen unterscheiden, und Studien zeigen, dass das Anbringen von Hautsensoren an Affetto ihm hilft, ‘Schmerz’ zu vermeiden. ‘Soziale’ Roboter werden programmiert, um empathische Reaktionen auf Schmerz bei anderen durch einen Spiegelmechanismus zu zeigen, der dem bei Menschen ähnelt.“

Affetto, ausgestattet mit einem künstlichen, eingebauten Schmerzsensorksystem, das von künstlicher Intelligenz (KI) betrieben wird, reagiert auf Empfindungen mit einer Vielzahl von Gesichtsausdrücken, einschließlich Lächeln, Stirnrunzeln und Grimassen. Dies wurde möglich, indem ein weiches, hautähnliches Material verwendet wurde, das den Roboter bedeckt und sich mit 116 verschiedenen Gesichtspunkten bewegen kann.

„Wir integrieren ein Berührungs- und Schmerz-Nervensystem in den Roboter, damit der Roboter Schmerz empfinden kann, um Berührung und Schmerz bei anderen zu verstehen. Und wenn dies möglich ist, wollen wir sehen, ob Empathie und Moral entstehen können“, sagte Prof. Asada.

„Wir streben an, eine symbiotische Gesellschaft mit künstlich intelligenten Robotern zu schaffen, und ein Roboter, der Schmerz empfinden kann, ist ein Schlüsselelement dieser Gesellschaft.“

Das Hauptziel der Forschung ist es, realistischere „soziale“ Roboter zu entwickeln, die auf einer tieferen Ebene mit Menschen interagieren können. Die Roboter könnten der alternden Bevölkerung Japans emotionale und physische Unterstützung bieten, fügte Prof. Asada hinzu.

Obwohl dies wie ein langfristiger Traum erscheinen mag, setzt Japan bereits Roboter in Pflegeheimen, Büros und Schulen ein, um mit seiner alternden Gesellschaft und der abnehmenden Arbeitskraft umzugehen.

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