Technologie · 3 min read · Sep 28, 2025
Was ist „Runtime Broker“? Warum läuft es auf meinem PC?

Fragst du dich, warum der Runtime Broker zu viel RAM und CPU verbraucht? Es handelt sich um einen Microsoft-Prozess, der hilft, dass die Apps aus dem Microsoft Store effizient laufen.
Er wurde erstmals in Windows 8 eingeführt und hieß damals Metro-Apps. Jedes Mal, wenn du eine App aus dem Microsoft Store ausführst, wird der Runtime Broker gestartet, um alle Berechtigungen zu verwalten.
Das hilft der App, ordnungsgemäß zu funktionieren, aber manchmal verursacht es eine hohe CPU- und RAM-Nutzung. Wenn dein Computer also mäßig leistungsstark ist, kann dies zu Verzögerungen führen und den gesamten Betrieb verlangsamen.
Lass uns also das Problem der hohen CPU-Nutzung des Runtime Brokers beheben, indem wir bestimmte Maßnahmen ergreifen.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist RuntimeBroker.exe?
- Kann ich den Runtime Broker deaktivieren, der hohe CPU-Nutzung verursacht? - 1. Runtime Broker-Prozess beenden
- Änderungen im Benachrichtigungs- und Aktionscenter vornehmen
- Hintergrund-Apps einschränken
- Live-Kacheln im Startmenü deaktivieren
- Ist der Runtime Broker ein Virus?
- Fazit
Was ist RuntimeBroker.exe?
Runtime Broker.exe ist ein Windows-Prozess, der Berechtigungen für Anwendungen verwaltet, die aus dem Microsoft Store installiert wurden.
Sein Hauptzweck besteht darin, Berechtigungen für Universal Windows Apps (UWA) aus dem Microsoft Store zu verwalten und sicherzustellen, dass sie in einer sicheren und isolierten Umgebung ausgeführt werden.
Er überprüft, ob die Apps die notwendigen Berechtigungen haben, um mit Windows und Hardware wie Mikrofonen, Kameras usw. zu interagieren. Der Runtime Broker wird weiterhin im Hintergrund ausgeführt, aber seine Nutzung wird ansteigen, wenn du eine UWA-App startest.
Kann ich den Runtime Broker deaktivieren, der hohe CPU-Nutzung verursacht?
Du kannst ihn nicht vollständig deaktivieren. Du kannst jedoch Folgendes tun, um die hohe CPU-Nutzung des Runtime Brokers zu reduzieren.
1. Runtime Broker-Prozess beenden
Du kannst den Runtime Broker-Prozess manuell über den Task-Manager beenden. Dies kann vorübergehend CPU- und RAM-Nutzung freigeben.
Drücke Ctrl + Shift + Esc auf der Tastatur, um den Task-Manager zu starten, und gehe zum Prozesse-Tab.
Klicke mit der rechten Maustaste auf Runtime Broker und wähle Task beenden, um den Prozess zu beenden.

- Wiederhole den Vorgang für alle Runtime Broker-Prozesse. Dies wird vorübergehend CPU und RAM freigeben, die du für andere Apps verwenden kannst.
Denke daran, dass der Runtime Broker-Prozess neu gestartet wird, sobald du den Computer neu startest.
2. Änderungen im Benachrichtigungs- und Aktionscenter vornehmen
Du kannst zusätzliche Benachrichtigungen, die im Hintergrund laufen und Ressourcen verbrauchen, deaktivieren.
- Gehe im Startmenü-Suchfeld zu Benachrichtigungen und Aktionen.

- Deaktiviere die beiden Optionen, die sagen: „Zeige mir die Windows-Begrüßungserfahrung…“ und „Erhalte Tipps, Tricks und Vorschläge, während du Windows verwendest.“

- Starte danach deinen Computer neu, um die Änderungen anzuwenden, und du wirst eine reduzierte RAM- und CPU-Nutzung feststellen.
3. Hintergrund-Apps einschränken
Windows hat viele Hintergrund-Apps, die laufen. Du kannst viele davon deaktivieren und die CPU- und RAM-Nutzung reduzieren.
- Gehe im Startmenü-Suchfeld zu Hintergrund-Apps.

- Schalte die Apps aus, die du nicht benötigst, indem du auf die Schaltfläche neben ihrem Namen klickst.
Du musst dir hier keine Sorgen machen, da das Deaktivieren dieser Hintergrund-Apps keine Probleme mit Windows verursacht.

- Schließe danach die Einstellungen und starte deinen Computer neu. Jetzt wird deine RAM- und CPU-Nutzung reduziert.
4. Live-Kacheln im Startmenü deaktivieren
Die Live-Kacheln im Startmenü sind nützlich, benötigen jedoch RAM, CPU und GPU-Leistung über den Runtime Broker-Prozess. Du kannst sie deaktivieren und die Ressourcen freigeben.
- Klicke mit der rechten Maustaste auf eine Live-Kachel im Startmenü und gehe zu Mehr > Live-Kachel deaktivieren.

Du solltest sofort eine reduzierte CPU- und RAM-Nutzung im Task-Manager sehen.
Auch lesen – Wie man hohe CPU-Nutzung durch den Avast-Dienst behebt
Ist der Runtime Broker ein Virus?
Der Runtime Broker ist kein Virus. Es handelt sich um einen Windows-Prozess, wie wir zuvor erklärt haben.
Manchmal können sich jedoch Malware oder Viren als legitime Systemprozesse tarnen, indem sie Namen annehmen, die ähnlich oder identisch mit diesen Prozessen sind.
Du kannst überprüfen, ob der Runtime Broker echt ist, indem du im Task-Manager zu seinem Speicherort gehst.

Wenn du einen RuntimeBroker.exe-Prozess im Verzeichnis C:\Windows\System32\ findest, dann ist er legitim, und es gibt keinen Grund zur Sorge.

Fazit
So kannst du das Problem des Runtime Brokers, das hohe CPU- und RAM-Nutzung in Windows 10/11 verursacht, beheben. Das Problem ist, dass je mehr UWA-Apps du ausführst, desto mehr Runtime Broker-Prozesse im Hintergrund laufen.
Wann immer du versuchst, eine App auszuführen, die eine große Menge an CPU- und RAM-Leistung benötigt, stelle sicher, dass du die im Hintergrund laufenden Apps schließt.
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