Windows 10 · 1 min read · Jan 25, 2026

Windows 10 kann Raubkopien und nicht autorisierte Hardware deaktivieren

Durch die Unterzeichnung der EULA haben Sie Windows 10 erlaubt, gefälschte Spiele und nicht autorisierte Hardware zu deaktivieren

Laut den neuen Dienstbedingungen von Microsoft, die am 1. August in Kraft treten, kann Microsoft Sie daran hindern, nicht autorisierte Hardware zu verwenden oder gefälschte Spiele zu spielen. Microsoft-Dienste wie Office 365, Outlook.com, Skype, OneDrive, Xbox Live, MSN und Bing sind ebenfalls von den neuen Dienstbedingungen betroffen.

Die Bedingungen gelten auch für Software, die ein Microsoft-Konto verwendet, was bedeuten würde, dass sie auch Auswirkungen auf die meisten Windows 10-Benutzer hätte. Die Mehrheit der Benutzer verwendet das neueste Betriebssystem von Microsoft mit einem Konto des Unternehmens aus Redmond, obwohl sie die Möglichkeit haben, es ohne ein Konto zu nutzen.

Microsoft erklärt nun in den Bedingungen klar, dass die veröffentlichten Updates ernsthafte Auswirkungen haben könnten. In den Bedingungen gibt das Unternehmen an, dass es möglicherweise „Software-Updates oder Konfigurationsänderungen herunterlädt, einschließlich solcher, die Sie daran hindern, auf die Dienste zuzugreifen, gefälschte Spiele zu spielen oder nicht autorisierte Hardwareperipheriegeräte zu verwenden.“

Darüber hinaus gibt es keine Klarheit darüber, was das Unternehmen meint, wenn es von nicht autorisierten Hardwareperipheriegeräten spricht. Es könnte bedeuten, dass das Unternehmen z. B. Xbox-Controller deaktivieren könnte, die nicht von Microsoft zertifiziert sind. Bei gefälschten Spielen gibt es mehr Klarheit, da es sich um Raubkopien handelt.

Benutzer, die kein Windows 10 verwenden, könnten ebenfalls Opfer dieser neuen Bedingungen werden. Die neuen Bedingungen von Microsoft gelten auch für Updates von Skype, der OneDrive-App, der OneNote-App, der Windows-Fotogalerie, Windows-Spielen, Windows Live Mail, Karten und Windows Movie Maker.

Seit der Veröffentlichung von Windows 10 gibt es viele Gerüchte und Diskussionen über die Datenschutzeinstellungen. Zum Beispiel verwendet das Betriebssystem bei der Installation die standardmäßigen Express-Einstellungen, die laut einigen Benutzern einige als Datenschutzbedenken geltende Einstellungen enthalten, wie die Verwendung von Cortana, die Verwendung eines Microsoft-Kontos, automatische Updates und die Erfassung von Telemetrie und Datenschutz durch Microsoft.

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